Tag des (religiösen) Friedens

Seit 1796 wird einmal jährlich landesweit gebetet, seit 1832 jeweils an einem festen Termin: dem dritten Sonntag im September. Dieser älteste eidgenössische Feiertag sollte gerade nach den konfessionellen Kämpfen von 1844 die gemeinsame Verwurzelung in der christlichen Tradition stärken.Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Das ursprüngliche Anliegen war es, den Frieden zwischen den verfeindeten inner-eidgenössischen Konfessionen zu sichern. Heute weitet es sich sinnvollerweise aus. Die Sorge um den religiösen Frieden und die Integration im Sinn des Zusammenhalts der verschiedenen kulturellen und religiösen Gruppen der Gesellschaft können heute im Zentrum stehen.

Danken
für unser geburtliches Privileg in diesem Land und seinen menschen- und lebensfreundlichen Strukturen geboren zu sein.
Uns darum auch nichts darauf einbilden, sondern es als eine besondere Verantwortung zum Teilen unseres finanziellen und politischen Reichtums wahrzunehmen.

Büssen
verstehen als neues sich Hinwenden und sich Ausrichten auf Gott. Oder in einer säkulareren Sprache: sich Ausrichten auf die guten Kräften des Wachsens und Lebens.
Uns darum nicht mitreissen lassen von Menschen verachtenden Parolen, die nur Missbrauch sehen und Politik machen auf Kosten der Schwächsten und Hilfebedürftigsten. Vielmehr das Gute und Starke wahrnehmen und fördern zum Wohl der Gemeinschaft.

Beten
um Kraft und Mut, den ersten Schritt auf einander zu immer wieder neu zu wagen.
Uns darum auf unsere eigene Bedürftigkeit und Friedenssehnsucht besinnen. Gemeinsame Schritte auf Frieden hin tun im Wissen, das Friede letztlich ein Geschenk bleibt.

Machen wir gemeinsam etwas aus dem Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag!

Pfarreiblatt Zug Kolumne – 13-38

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